Starkregen

Spätestens seit der Katastrophe im Ahrtal ist weitbekannt, welche Folgen Starkregen haben kann. Vor allem dann, wenn er auch steile Hänge, enge Durchgänge und ausgetrocknete Böden trifft. Dann entstehen Gewindigkeiten im Wasserfluss, die sowohl Erde, Steine und Mauern, aber auch Menschen mitreißen. Die Abwassersysteme sind auf die Wassermengen nicht ausgelegt und können sie nicht fassen. Dadurch drückt das Wasser nicht nur durch Fenster von außen, sondern auch durch Abflüsse von unten in das Haus und überflutet Keller wie auch Räume im Erdgeschoss. Häuser und Straßen können unterspült werden und so Stabilität verlieren. Im besten Fall wird im Vorfeld dafür gesorgt, dass im Starkregenfall der oberflächige Abfluss von Wassermassen minimiert wird und der Regen direkt dort versickert oder gehalten wird, wo er fällt.

Betrachtet man Starkregen muss dieser klar von normalen Regenereignisse getrennt werden. Als Starkregen gilt Niederschlag dann, wenn:

  • Regenmengen 15 bis 25 l/m² in 1 Stunde oder 20 bis 35 l/m² in 6 Stunden (Markante Wetterwarnung)
  • Regenmengen > 25 bis 40 l/m² in 1 Stunde oder > 35 l/m² bis 60 l/m² in 6 Stunden (Unwetterwarnung)
  • Regenmengen > 40 l/m² in 1 Stunde oder > 60 l/m² in 6 Stunden (Warnung vor extremem Unwetter)

fallen (DWD).