
„Der Niedersächsische Gewässerwettbewerb ''Bach im Fluss'' ist die Gelegenheit, die Vielfalt unterschiedlichster Entwicklungsmaßnahmen an niedersächsischen Fließgewässern zu zeigen.“ Kommunen, Verbände, Vereine sowie ehrenamtliche Initiativen und Engagierte präsentieren Projekte, die Gewässer ökologisch aufwerten, eine klimaresiliente Entwicklung fördern und Gewässer als Lebens- und Erlebnisräume stärken. Gesucht werden wirkungsvolle Lösungen – von Renaturierung und artenschonender Unterhaltung über Wasserrückhalt und Biotopvernetzung bis hin zu Umweltbildung, nachhaltiger Erholungsnutzung sowie kreativen Kooperationen und Finanzierungsansätzen.
Der Wettbewerb macht Engagement sichtbar, stärkt die Zusammenarbeit vor Ort und verbreitet praxiserprobte Ansätze für zukunftsfähige Gewässerlandschaften. Eine unabhängige Fachjury zeichnet besonders gelungene Beiträge in den Kategorien Ehrenamt und Hauptamt aus. Gute Projekte werden landesweit in einer Broschüre präsentiert und dienen als Vorbilder zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
Wer mitmacht, übernimmt Verantwortung für seine Region, inspiriert andere und setzt Impulse für weitere Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung unserer Gewässer.
Jurybereisung des Gewässerwettbewerbs ''Bach im Fluss'' 2026 beendet
Die Preisträger*innen stehen fest und werden auf der offiziellen Preisverleihung am 28.09.26 verkündet!
Der Niedersächsische Gewässerwettbewerb ''Bach im Fluss'' beendete die Jurybereisung. Vom 17.08. bis 19.08.2026 besuchte eine unabhängige siebenköpfige Fachjury die Projekte, die es aus allen eingereichten Beiträgen in die engere Auswahl geschafft haben. Drei Tage lang standen besonders überzeugende Maßnahmen der Fließgewässerentwicklung im Mittelpunkt – direkt vor Ort und im intensiven Austausch mit den Projektträgern und Beteiligten.
Die beresiten Maßnahmen zeigen, wie Bäche, Flüsse und Auen wieder lebendig, vielfältig und widerstandsfähig werden können. Im Fokus standen ökologische Aufwertungen im Gewässer und in der Aue, die den natürlichen Landschaftswasserhaushalt stärken und einen spürbaren Beitrag zur Klimaresilienz leisten. Damit unterstützt der Wettbewerb zugleich die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie - den guten ökologischen und chemischen Zustand der niedersächsischen Wasserkörper zu erreichen.
Viele Projekte zeigen, wie moderne Gewässerentwicklung funktioniert: strukturreiche Bachläufe, vielfältige Auenlebensräume, ökologische Durchgängigkeit, innovative Habitatgestaltung oder Konzepte zur Klima-Anpassung. Auch Maßnahmen, die die Vernetzung zwischen Gewässer und Aue verbessern und somit Starkregen- sowie Dürreereignissen entgegenwirken, gewinnen zunehmend an Bedeutung und prägten die Auswahl der Preisträger*innen der Jury.
Die Jurybereisung - Der Kern des Wettbewerbs
• Authentische Einblicke: Die Jury sieht die Wirkung der Maßnahmen direkt vor Ort.
• Fachlicher Austausch: Projektträger können Hintergründe, Herausforderungen und Erfolge darstellen.
• Würdigung des Engagements: Die Bereisung zeigt, wie viel ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit in Niedersachsens Gewässerlandschaften steckt.
• Vorbildcharakter: Gute Beispiele inspirieren andere Regionen und Akteure.
Mit der Jurybereisung endet traditionell die spannendste Phase des Wettbewerbs - denn jetzt steht fest, welche Projekte nicht nur gute Ideen und überzeugende Konzepte vorweisen, sondern auch in der Praxis messbare Wirkungen entfalten. Niedersachsen darf sich auf eine prunkvolle Preisverleihung freuen!
Broschüren des Wettbewerbs
Von guten Projekten lernen, sich inspirieren lassen oder einfach nur Ansprechpartner finden - diese Möglichkeiten bieten Ihnen die folgenden Broschüren des Wettbewerbs.








