Energieautarkes Dorf

Durch die Nutzung und Förderung erneuerbarer Energien haben Kommunen im Idealfall die Möglichkeit, eine vollständige Energieautarkie zu erlangen. Das niedersächsische Jühnde wurde 2001 als erstes Bioenergiedorf Deutschlands bekannt. Seitdem ist die Zahl der energieautarken Quartiere kontinuierlich gestiegen. Im brandenburgimschen Feldheim ist es z. B. durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Privathaushalten und Kommunen gelungen, eine dezentrale, regenerative Energieversorgung zu schaffen: Der nahe gelegene Windpark liefert den Strom, die lokale Biogasanlage produziert Wärme. Für kalte Wintertage steht zusätzlich ein Holzhackschnitzel-Heizwerk zur Verfügung. Die so erzeugte Wärme und Elektrizität werden durch ein separates Nahwärme- und Stromversorgungsnetz direkt an die Verbraucher*innen geleitet.

Weitere Informationen und Beispiele:

Energieautarkie - das Beispiel Feldheim – KommunalWiki

Energieautarkes Dorf - Neue Energien Forum Feldheim