Pilotprojekt Starkregen

Wohin fließt das Wasser bei Starkregen? Welche Bereiche sind besonders gefährdet? Wie kann man als Kommune aktiv werden und vorbeugend handeln? Wie kann man die Bürgerinnen und Bürger in die Vorsorge und Maßnahmenplanung miteinbinden?

Diese und noch weitere Fragen möchte das im Januar 2020 bei der Kommunalen Umwelt-AktioN UAN gestartete dreijährige Pilotprojekt „Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachen“ in Zusammenarbeit mit den beiden Modellkommunen Bad Salzdetfurth und Steyerberg beantworten. Unter den verschiedenen naturräumlichen Gegebenheiten sollen dort Starkregenvorsorgekonzepte erarbeitet werden mit dem Ziel, starkregenbedingte Überflutungsschäden zu mindern. Zu den vorgegebenen Inhalten zählen Gefährdungsanalysen mit der Erstellung von Gefahrenkarten mit unterschiedlich gewählten Methoden, sowie Risikoanalysen. Darauf basierend soll ein Handlungskonzept mit Maßnahmenempfehlungen erstellt werden. Als weitere wichtige Bausteine werden Risikokommunikationskonzepte erarbeitet und u.a. in zielgerichteter Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt. In einem zweiten Schritt soll die Übertragbarkeit und Anwendbarkeit des erarbeiteten Konzeptes auf andere Kommunen in Niedersachen untersucht werden.

Über das Angebot eines landesweiten Netzwerkes können alle interessierten Städte und Gemeinden an den Ergebnissen des Pilotprojektes teilhaben und ihre eigenen Fragen zur kommunalen Starkregenvorsorge einbringen.